KJV pflanzt eine Hubertuseiche

Jäger pflanzen Hubertuseiche an der Vertriebenen-Gedenkstätte in Elpersheim

Erstellt am 14.11.2014

Gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Kornberger, Pfarrer Horst-Frithjof Tschampel, Kreisjägermeister Hariolf Scherer, Hegeringleiter Albrecht Decker und Vertretern des Ortschaftsrates, pflanzte die Kreisjägervereinigung Mergentheim im Rahmen der Aktion „Baum des Jahres“ eine über 3 Meter hohe Traubeneiche am Denkmal für die Vertriebenen, auf der Tauberhöhe. Bürgermeister Klaus Kornberger bedankte sich für die gelungene Aktion der Jäger und nahm die Pflanzaktion zum Anlass, sich persönlich bei den ehrenamtlichen Elpersheimer Grundstückspflegern, die sich schon seit Jahren unter der Federführung von Alfred David, um die Sanierung und den Erhalt der Gedenkstätte kümmern, zu danken. Bürgermeister Kornberger wies auch auf die gute Beziehung zwischen den Jägern und der Gemeinde Weikersheim hin, lobte Ihren Einsatz für Wild und Natur und bot sich als verlässlichen Gesprächspartner für die kommenden Jagdverpachtungen an. Gemeinwesen funktioniert nur dort, wo sich Menschen auf verschiedenste Arten ehrenamtlich einbringen - so sein Fazit.

Kreisjägermeister Hariolf Scherer dankte Bürgermeister Kornberger und den zahlreichen Besuchern für ihr Kommen. Die Idee zur Pflanzaktion wurde bei den Vorbereitungen der Hubertusfeierlichkeiten in Weikersheim geboren. Hegeringleiter Albrecht Decker hatte in Absprache mit der Gemeinde den Platz ausfindig gemacht und der Elpersheimer Freundeskreis zum Erhalt des Denkmales, hatte das Vorhaben maßgeblich unterstützt. Auch Jäger sind Kulturträger, sie sorgen sich nicht nur verantwortlich um das Wohlbefinden und die Lebensräume der Wildtiere, sondern tun auch etwas für die Kultur in unserem ländlichen Raum. Auch wenn seitens der Landespolitik den Jägern der Wind immer heftiger ins Gesicht bläst, werden diese an ihrem Grundsatz „Jagd ist Auftrag und Leidenschaft“ festhalten. Scherer hoffe, dass in Zukunft in der Politik wieder mehr Sachargumente zählen und Ideologische Ansichten in den Hintergrund treten. Gerade in der heutigen Zeit in der wieder viele Menschen ihre Heimat notgedrungen verlassen müssen, sollten wir alle mithelfen, dass diese bei uns eine neue, gute, naturnahe Heimat finden. Zum Abschluss lud er alle Besucher Vorort auf einen kleinen Umtrunk ein und verwies auf die anschließende Hubertusmesse in der evangelischen Stadtkirche in Weikersheim. Mit Beethovens Europa Hymne „Freude schöner Götterfunken“ vorgetragen durch die historisch gewandeten Parforcehornbläser unter der Leitung von Matthias Michelberger, endete die gelungene Pflanzaktion im Rahmen der Hubertusfeierlichkeiten.

Erstellt am 14.11.2014
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