Schießstand im Schüpferloch jetzt mit elektronischem Keilerstand

Nach langer Umbauphase ist der elektronische Keilerstand in Betrieb und läuft stabil. Die Mitglieder sind aufgefordert, regen Gebrauch zumachen. Unten finden Sie einen Bericht über die Einweihung sowie eine Bildergalerie.

Ein lang gehegter Wunsch ist für die Kreisjägervereinigung Mergentheim 2011 in Erfüllung gegangen. Nach knapp 7 Monaten Bauzeit verfügt sie nun über einen „Elektronischen laufenden Keiler“. Etwa 20.000 Euro hat die Jägervereinigung in die moderne Einrichtung investiert und weit über 200 ehrenamtliche Helferstunden geleistet. Die 3 leitenden Schießobmänner Rainer Issler, Eugen Dod und Dieter Jackelsberger erhielten aus der Hand von Kreisjägermeister Hariolf Scherer jeweils einen Geschenkkorb mit Werkzeug für die Arbeit im Revier.Das jagdliche Schießen auf dem vereinseigenen Schießstand dient der Übung der Treffsicherheit und der Fertigkeit beim Umgang mit den Jagdwaffen. Die ethischen und gesetzlichen Grundsätze des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit fordern von jedem Jäger das Wild so zu erlegen, dass ihm vermeidbare Schmerzen und Leiden erspart bleiben. Am Sonntag konnten Jäger und Waffenscheininhaber Ihre Schießfertigkeiten auf den „laufenden Keiler“ unter Beweis stellen. Beim Schießwettbewerb wurden 2 Serien auf den Keiler geschossen. Der erste Preis, eine Motorsäge, ging an Edgar Neckermann, zweiter Preisträger war Walter Schmidt, er erhielt ein Fernglas, der 3. Preis, ein Hochentaster, ging an Frank Staita aus Sulzbach. Dieter Jackelsberger und Karl Heinz Hermann errangen Platz 4 und 5, sie erhielten eine moderne LED Taschenleuchte des Landesjagdverbandes.Stellvertretender Bezirksjägermeister Günther Heissenberger bedankte sich bei Kreisjägermeister Hariolf Scherer für die sehr gute Arbeit, die die Jägervereinigung Mergentheim leistet. Mit dem Jägerhaus und dem vereinseigenen Schießstand haben die Mergentheimer Jäger etwas Einzigartiges innerhalb des Landesjagdverbandes Stuttgart geschaffen. Die Parforcehornbläser gestalteten die Feierlichkeit mit musikalischen Beiträgen. Nach dem Jägercafe mit überwältigendem Kuchenbuffet wurde die Fuchsstrecke gelegt. 34 Füchse und einen Iltis konnte die Jägerschaft in der vergangenen Fuchswoche zur Strecke bringen. Auch hier haben die Jäger Ihren wertvollen Einsatz für Mensch und Natur bewiesen. Gilt doch der Fuchs ohne natürlichen Feind als Überträger des Fuchsbandwurmes, der Räude und der Tollwut. 

Erstellt am 05.03.2014
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